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Rheda-WiedenbrückSicherheitstechnik

Videoüberwachung in Rheda-Wiedenbrück

In dieser Stadt hängen die meisten Kameras nicht an Ladentüren, sondern an Rampen, Höfen und Hallen. Das ändert die Planung von Grund auf: andere Schutzarten, andere Objektive, andere Fragen an den Betriebsrat.

Lebensmittelverarbeitung stellt andere Anforderungen

Rheda-Wiedenbrück ist ein Standort der Lebensmittelwirtschaft, und dort gelten Bedingungen, die eine Bürokamera in zwei Wintern zerstören. In Nassbereichen wird mit Hochdruck und Schaum gereinigt, also brauchen Gehäuse mindestens IP66 und Verschraubungen, die nach der dritten Reinigung noch dicht sind. In Kühlräumen beschlagen Kuppeln beim Türöffnen, deshalb planen wir dort beheizte Gehäuse oder setzen die Kamera hinter die Tür statt darüber. Auf Rampen wechselt das Licht zwischen Tageslicht und Halle im Sekundentakt, was ohne echten Weitbereichsdynamikumfang zu Bildern führt, auf denen genau das Kennzeichen fehlt, das Sie brauchen.

Erst messen, dann Kameras aussuchen

Wir kommen abends oder nachts wieder und messen die tatsächliche Beleuchtungsstärke an den Punkten, die überwacht werden sollen. Das klingt übertrieben und ist der Schritt, der die meisten Nachbesserungen spart: Eine Kamera, die im Datenblatt bei 0,01 Lux noch Farbe liefert, tut das bei dieser Blende und dieser Brennweite oft nicht. Aus der Messung ergibt sich, ob zusätzliche Beleuchtung, IR-Aufheller oder eine lichtstärkere Optik nötig sind, und das steht im Angebot, bevor Sie unterschreiben.

Betriebsrat, Aushang und Löschfrist gehören zur Anlage

Eine Videoanlage im Betrieb ist mitbestimmungspflichtig, sobald sie Verhalten oder Leistung von Beschäftigten erfassen kann. Das ist kein Nachgedanke, sondern Teil der Planung: Wir liefern Kamerapositionen mit Blickfeldern als Plan, damit der Betriebsrat sieht, was erfasst wird und was nicht, dazu die Hinweisbeschilderung nach Artikel 13 DSGVO, ein Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten und eine dokumentierte Löschfrist. In der Regel setzen wir 72 Stunden an, weil sich damit ein Wochenende abdecken lässt und länger selten begründbar ist.

Lichtmessung
Vor Ort, zur tatsächlichen Nutzungszeit
Netz
Eigenes VLAN, keine Kamera im Büronetz
Unterlagen
Plan, Aushang, Löschkonzept, Übergabeprotokoll

Häufige Fragen

Dürfen wir den Hof und die Einfahrt filmen?

Das eigene Betriebsgelände ja. Der öffentliche Gehweg und die Straße davor in aller Regel nicht. Wir lösen das über Blickfeld und Ausblendungszonen und halten im Plan fest, welcher Bereich erfasst wird.

Können wir die vorhandene Verkabelung weiterverwenden?

Oft ja. Wir messen die Strecken durch und sagen Ihnen, welche Leitungen für PoE tragfähig sind. Wo nachgezogen werden muss, steht die Länge im Angebot und nicht in der Schlussrechnung.

Wie lange dauert eine Installation?

Eine Anlage mit acht bis zwölf Kameras ist meist in zwei bis drei Arbeitstagen montiert und eingerichtet, ohne den Betrieb anzuhalten. Die Kabelwege stimmen wir vorher mit Ihnen ab.